Training beginnt im Gehirn

Mit dem Start des Sommers vertiefen die Physiotherapeut:innen der GESUND Physiotherapie Nymphenburg und GESUND Reha rechts der Isar ihr Wissen in der Neuroathletik. Im Spitzensport ist Neuroathletiktraining bereits weit verbreitet und etabliert. Ziel des Journal Clubs war, den neuroplastischen Effekt der Neuroathletik auch für den Breitensport und die Patient:innen der GESUND Physiotherapie München anwenden zu können, denn nicht nur Spitzensportler:innen können von den Effekten profitieren.
Um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen, wurden zu Beginn die Begriffe Koordination, Gleichgewicht und Propriozeption differenziert. Schritt für Schritt wurden durch Sportwissenschaftlerin Verena Maier die Grundlagen der Neuroathletik in der Theorie vertieft und mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten ausprobiert.

Interessante Erkenntnisse des Journal Clubs waren:

  • Die Kategorisierung von Übungen wird schnell pauschalisiert unter Gleichgewichtstraining und sollte vor dem Hintergrund der Zielformulierung immer differenziert zu Koordination und Propriozeption betrachtet werden
  • Das visuelle System, auditive System und propriozeptive System arbeiten stets zusammen. Soll ein System gestärkt werden, dann sollte ein anderes extern gehemmt werden
  • Input – Brain – Output: die gezielte Optimierung des Inputs führt zu einer verbesserten Verarbeitung im Gehirn und somit zu einer Leistungssteigerung des Outputs

Fazit:
Training beginnt im Gehirn und beeinflusst unsere Leistung. Diese Erkenntnis und das Basiswissen zu neuroathletischem Training findet strukturierte Anwendung in den GESUND Physiotherapie Praxen in München und kann auf variablen Wegen den Therapieerfolg auf allen Leistungsstufen unterstützen.